Das letzte Wochenende stand bekannterweise unter dem Motto „Bock auf Prag“ statt „Rock im Park“ und so waren wir mit den Nosters in der goldenen Stadt. Ein wenig skeptisch war ich ja schon, was uns da erwarten würde, schliesslich war es die erste richtige Busreise seit meiner Schulabschlußfahrt. Los gings Samstag in der Früh in Weiden. Nach einer ruhigen Fahrt mit einer „gemüüütlichen Kaffeepause“ (Originalton Busfahrer Herbert), kamen wir in Prag an und grenzten die Altstadt erstmal mit dem Bus ein, bevor wir an der Chevbrücke rausgeworfen wurden.

Zuerst marschierten wir ins jüdische Viertel, wo alles geschlossen war. Logisch Sabbat. Weiter zum Altstädter Ring, Turmbestigung, Mittagessen auf der Dachterrasse des Hotels U Prince. Dann Karlsbrücke und Kleinseite. Nach dem Treffpunkt am Bus gings ins Hotel.

Auf der Prager Karlsbrücke

Nach einer Stunde ging es wieder in die Stadt, wo wir uns allerdings die angebotene Schifferlfahrt mit Buffet verkniffen haben. Stattdessen fanden wir nach einer Stunde endlich ein Restaurant, dass nicht für „komisch“ befunden wurde. Das Tri Stoleti wurde gerade umgebaut und ist sehr zu empfehlen. Die Internetseite ist leider noch nicht erneuert worden, da finden sich noch alte Fotos.

Die Nacht im Hotel war warm, die Räume von dem schönen Wetter der vergangenen Tage gut aufgeheizt. Wer schonmal in einem Best Western war, der weiß, dass er nicht viel erwarten kann. Haben wir auch nicht, zum Schlafen war es OK.

Am Morgen stieg dann eine Stadtführerin ein und wir fuhren nochmal die Runde vom Vortag. Anschließend dann eine Führung durch die Burganlagen (die größte der Welt) und den Dom, wo wir auch auf eigene Faust noch ein paar Stunden Erkundungen machten – leider zusammen mit einigen Tausend anderer Touris. Auf dem Heimweg noch Zwischenstop im Duty-Free. Kurz vor Weiden bekamen dann die Alzheimerpatienten unter den Reisenden vom Busfahrer nochmal eine detailierte Zusammenfassung der beiden Tage.

Blick vom Prager Dom auf die Karlsbrücke

Fazit: 2 Tage sind in Prag viel zu kurz. Das Flair in den Straßen der Altstadt ist wie in Italien. Kommt man allerdings in die Randbereiche der Stadt, sieht man aber dann doch viel Platte. Die Burg und die Altstadt sind gigantisch, man kann stundenlang laufen, ohne Häuser zu finden, die nicht ins Gesamtbild passen. Wochenenden sollte man allerdings meiden, die Anzahl der Touristen erschlägt einen an manchen Stellen.

Touristen am Altstüdter Ring

Wie immer gibt es noch ein paar Fotos im Fotoalbum.

Nachtrag: Hier noch ein schöner Bericht mit vielen Links in Prag.

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